Münchner Aids-Hilfe

Ein Ort für Vielfalt, Begegnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Gerade in Zeiten zunehmender Ausgrenzung braucht es Orte der Begegnung und Verständigung. Für die Münchner Aids-Hilfe wurden Räume entwickelt, die Solidarität, Professionalität und Diskriminierungsfreiheit in eine klare gestalterische Haltung übersetzen. Wir als INPULS zeigen gerne Haltung und setzen gemeinsam mit der Münchner Aids-Hilfe ein Zeichen für Toleranz und soziale Verantwortung.

Kunde:

Münchner Aids-Hilfe

Standort:

Münchnen

Quadratmeter:

720 qm

Fertigstellung:

2026

Fotos:

Lukas Schramm

Die Tagungsräume der AidsHilfe München werden zu einem einladenden Veranstaltungszentrum umgestaltet, das Begegnung fördert und Berührungspunkte schafft. So werden Grenzen und Diskriminierung abgebaut und zugleich eine starke Identität und Außenwirkung entwickelt.

Tresen und Küche sind Orte des Zusammenkommens und des Austauschs. Hier wird Inklusion gelebt!

Die lose Möbilierung in Holztönen ermöglicht eine flexible Anpassung an verschiedene Nutzungen – offen, wandelbar und partizipativ.

Zentrales Element im Café Regenbogen ist die Bühne mit integrierten Sitzplätzen, die beispielsweise für den beliebten Drag-Brunch, Präsentationen oder andere Veranstaltungen genutzt werden kann.

Grundriss EG Café Regenbogen

In drei verschiedenen Zonen – Inklusion, Aktivierung und Dynamik – werden die Werte der AidsHilfe räumlich übersetzt und in allen Bereichen des Hauses erlebbar gemacht.

Das Café Regenbogen ist ein Ort des Zusammenkommens, Essens und Austauschs, an dem Gemeinschaft und Teilhabe erlebbar werden. Die Vielfalt der Community spiegelt sich in einer lebendigen Mischung aus Farben, Materialien und Texturen wider. Inspiriert vom Regenbogen als Symbol für Inklusion und Akzeptanz entsteht ein offener, einladender Raum für Begegnung und Miteinander.

Der Begriff “Aktivierung” steht sinnbildlich für einen Impuls, eine Einladung zum Mitmachen oder Aktivwerden.

Grundriss EG Studio

Studio, Büros, Gemeinschaftsräume und Café wurden flexibel gestaltet, sodass sie für Tagungen, Workshops, Seminare und Veranstaltungen angemietet werden können. Dabei bleiben die Werte der AidsHilfe sichtbar und schaffen einen offenen Ort für Begegnung und Austausch.

Grundriss EG Studio

Studio Küche

Das Symbol der Aids-Schleife wird in aktivierenden Modulen durch rote Farbigkeit dargestellt. Aktivierende Bereiche weisen auf verschiedene Funktionen hin und motivieren Besuchende gezielt zur Interaktion oder Teilnahme.

Tagungsraum mit mobiler Bestuhlung und integriertem Sitzpodest, der flexible Nutzungsszenarien für Vorträge, Workshops und Veranstaltungen ermöglicht.

Beschreibbare Wandelemente – unterstützen Teamarbeit in Meetings und Tagungen durch direkte Visualisierung von Ideen und Notizen im Raum.

Die Teeküche ist als offener Gemeinschaftsbereich für Tagungsgäste und Mitarbeitende konzipiert und bietet einen Ort für Austausch sowie gemeinsames Verweilen während Veranstaltungen.

Grundriss OG Schaltzentrale

Im Obergeschoss befindet sich die Schaltzentrale der Aids-Hilfe mit Empfang, Büros sowie Ruheräumen, die die organisatorischen Kernfunktionen des Hauses bündeln. Anmietbare Tagungsräume auf der Etage stehen Unternehmen für Meetings, Tagungen und Veranstaltungen zur Verfügung.

Basis
Community
Aktivierung

Solidarität drückt sich im Raum durch Nähe, Offenheit und ein Miteinander aus.

Dynamische Räume schaffen die Möglichkeit, die Umgebung aktiv zu verändern und an unterschiedliche Bedürfnisse anzupassen. „Dynamik“ steht dabei für Bewegung, Wandel und Teilhabe – der Raum wird gemeinsam gestaltet und kontinuierlich weiterentwickelt.

Im Untergeschoss entsteht ein multifunktionaler Bereich, der verschiedene Nutzungen miteinander verbindet. Neben Räumen für Arbeits- und Beschäftigungsprojekte der AidsHilfe steht ein anmietbarer Tagungsraum zur Verfügung. Eine integrierte Kleiderkammer mit Bügelstation für gespendete Kleidung, eine Waschküche sowie die Essensausgabe der Tafel ergänzen das Angebot. Vorhänge ermöglichen das flexible Öffnen oder Abtrennen der Arbeitsbereiche und schaffen anpassbare Raumsituationen.

Diskriminierungsfreiheit zeigt sich im Raum durch Resilienz, Wahlmöglichkeiten und Orientierung.