Das Mobilitätsreferat MOR gestaltet die Planung und Entwicklung der städtischen Mobilität in München.
Als treibende Kraft der Mobilitätswende entwickelt es zukunftsorientierte Lösungen für eine nachhaltige, vernetzte und lebenswerte Stadt.
Die Mobilität der Zukunft braucht Räume, die mitdenken
Kunde:
Mobilitätsreferat München
Standort:
München
Fertigstellung:
2026
Fotos:
Lukas Schramm
2026
Grafik und Leitsystem:
Büro Flo
Für die neue Arbeitswelt entstand in dem denkmalgeschützten Gebäude ein flexibles New-Work-Konzept,
das den Bestand respektiert und ohne bauliche Eingriffe auskommt. Stattdessen schaffen bewusst platzierte,
flexible Elemente neue Raumstrukturen für Innovation, Austausch und Zusammenarbeit. Offene Bereiche bieten Raum für neue Ideen, während gezielte Rückzugsorte konzentriertes Arbeiten ermöglichen.
Um in den langen Fluren Orientierung zu schaffen, greift das Leitsystem die Gestaltung eines U-Bahn-Netzplans auf. Der Empfang wird zur zentralen „Haltestelle“, von der farbige Bodenlinien zu den einzelnen Räumen führen. Ein Übersichtsplan gibt zusätzlich einen schnellen Überblick über die verschiedenen Bereiche.
Am Ziel setzt sich die Bodenlinie an der Wand fort und führt direkt zum jeweiligen Türschild, sodass eine durchgängige Wegeführung vom Empfang bis in den Raum entsteht.
Icons an jedem Modul zeigen auf einen Blick dessen Funktion und erleichtern die Orientierung.
Im Eingangsbereich wird die Haltestelle zum Ausgangspunkt der Orientierung – sie gibt einen Überblick über die Räume und ihre Funktionen.
Nächster Halt: neue Arbeitswelt
Vier aufeinander abgestimmte Bereiche fügen sich in die bestehende Bürostruktur ein und ergänzen diese um flexible Möglichkeiten für Austausch, Zusammenarbeit und konzentriertes Arbeiten. Jeder Raum setzt dabei eigene Schwerpunkte und bietet passende Bedingungen für unterschiedliche Arbeitssituationen.
Die Haltestelle bildet den ersten Anlaufpunkt im Gebäude – hier kommen Besucher:innen an und erhalten einen schnellen Überblick über das Mobilitätsreferat. Eine Informationstafel bietet Platz für Aushänge und aktuelle Hinweise. Als zentraler Orientierungspunkt verbindet sie Empfang, Information und den weiteren Weg durch das Gebäude.
Haltestelle im Eingangsbereich
Stadt und Innenraum verschmelzen im Konzept zu einer Einheit, die den Charakter Münchens aufgreift. Feste Einbauten in Grau- und Naturtönen spiegeln die umgebende Architektur wider, begrünte Elemente bringen die Natur ins Gebäude. Farbige, mobile Elemente stehen für die Bewegung der Stadt – für S-Bahnen, Fahrräder und Fußgänger:innen – und bringen Dynamik und Flexibilität in den Raum.
Die Kreativwerkstatt schafft Raum für Ideen, Experimente und gemeinsames Gestalten.
Für Workshops und Projektarbeit stehen verschiedene Möglichkeiten zum gemeinsamen Arbeiten und Ausprobieren zur Verfügung. Flexible Möbel, eine zentrale Werkbank mit Workshopmaterialien und eine Materialstation unterstützen dabei die praktische Arbeit und den Austausch.
Das Netzwerkcafé verknüpft drei Zonen – als zentraler Knotenpunkt.
Der Küchenblock schafft Raum für gemeinsames Kochen und offenen Austausch. Der Kommunikationsblock bietet vielseitige Arbeitsmöglichkeiten für spontane Meetings und konzentriertes Arbeiten, während der Kollaborationsblock als Treffpunkt mit Loungecharakter Begegnungen, kreative Zusammenarbeit und den sozialen Austausch fördert.
Mobilitätshub – ein flexibler Raum für Bewegung,
Begegnung und neue Ideen.
Die verschiedenen Arbeitsweisen im MOR benötigen unterschiedliche Räumlichkeiten. Sitztreppen schaffen Raum für spontane Meetings und Präsentationen, während separate Fensterplätze Rückzug für konzentriertes Arbeiten bieten. Flexible Whiteboardwände strukturieren den Raum nach Bedarf und unterstützen kreative Prozesse, Workshops und kollaboratives Arbeiten.
Die Denkwerkstatt bietet einen flexiblen Raum für kreatives Arbeiten und den gemeinsamen Ideenaustausch. Flexible Möbel, Hochtische und Whiteboards schaffen ideale Voraussetzungen für informelle Besprechungen, Workshops und Brainstorming.
Mobilmacher – eigens entworfene Möbelelemente,
die Flexibilität in den Raum bringen.
Sie aktivieren gezielt verschiedene Zonen, um die Individualität, Dynamik und Mobilität der Arbeit des MOR erlebbar zu machen. Die Mobilmacher verbinden Design mit Funktionalität und machen den Arbeitsplatz zu einem lebendigen Spiegel der Innovationskraft des Mobilitätsreferats.